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Wallfahrtsorte

Barocke Wallfahrtskirche Křtiny

Barocke Wallfahrtskirche Křtiny

Die barocke Marien-Wallfahrtskirche in Křtiny ist ein Werk von J. B. Santini. Einer der ältesten Wallfahrtsorte in Südmähren. Es handelt sich um eines der schönsten und künstlich wertvollsten Sakraldenkmäler in Mähren. Kirchweihfest ist jedes Jahr zu Pfingsten.

www.krtiny.cz

Kloster Rosa coeli

Kloster Rosa coeli

Seit Ende des 12. Jahrhunderts bis zu seinem Ausbrennen von den Hussiten wurde das Kloster von den Nonnen vom Prämonstratenser Orden bewohnt. Die Bemühungen um seine Erneuerung hat zuerst Propst Göschl zunichte gemacht, der zum Luthertum übergetreten ist und sogar eine Nonne geheiratet hat, und nachfolgend der mörderische Klosterangriff. Als am Anfang des 18. Jahrhunderts sich die Strahov-Prämonstratenser bemühten, das Kloster wiederherzustellen, wurde es verbrannt und bis heute ist es eine Ruine.

www.dolnikounice.cz

Benediktinerkloster Rajhrad

Benediktinerkloster Rajhrad

Die ältesten Klostergebäude stammen aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts, wann der Legende nach vom böhmischen Fürsten Břetislav I. gegründet wurden. Der gegenwärtige Komplex wurde im Jahre 1793 nach Santini Entwurf vollendet. Im Jahre 1950 wurden die Mönche vertrieben und für 40 Jahre wurde das Kloster von der Armee besetzt. Dank den Subventionen und Spenden geben dem deutlich verfallenen Kulturdenkmal die Schönheit die gegenwärtigen Eigentümer - die Benediktiner erfolgreich zurück. In den schon renovierten Räumlichkeiten hat seinen Sitz das Museum für Literatur in Mähren, Die Filiale vom Museum Brno.

www.rajhrad.muzeumbrnenska.cz

Kathedrale Božský Spasitel (Göttlicher Erlöser)

Kathedrale Božský Spasitel (Göttlicher Erlöser)

Die zweitgrößte Kirche in Mähren und Schlesien, nach der Basilika in Velehrad, eines der schönsten Sakraldenkmäler in Ostrava und der gesamten Region. Dreischiffige Basilika im Stil der Neurenaissance, die mit Apsis in Halbkreisform und zwei 67 m hohen Türmen beendet ist; erbaut im Jahr 1889 nach dem Projekt von Gustav Meretta. Das Interieur ist das Werk von Max von Ferstel. Im Mai 1996 gründete der damalige Papst Jan Pavel II. die Diözese Ostrava- Opava und im September desselben Jahres wurde die Basilika zur Kathedrale erhöht.

www.ostravainfo.cz

Die Kirche d.hl. Cyril und Metoděj in Hrčava

Die Kirche d.hl. Cyril und Metoděj in Hrčava

Die jüngste der hölzernen Kirchen (1936), wirkt auf den ersten Blick sehr einfach, innen ist jedoch ein reich geschnitztes Taufbecken verborgen. In der Gemeinde Hrčava treffen die Grenzen der Tschechei, Slovakei und der Polnischen Republik zusammen. Hier wurden drei Granitmonolithe mit den Staatswappen der einzelnen Länder und ihrer Bezeichnung aufgestellt.

www.volny.cz/obec.hrcava

Schiefe kirche St. Peter von Alcantara

Schiefe kirche St. Peter von Alcantara

Dem Steinkohlenabbau fielen Dörfer und Städte zum Opfer Von der ehemaligen Stadt Karviná künden nur noch bescheidene Reste des ehemaligen Reichtums Zu einem Unikat wurde die hiesige Barockkirche St Peter von Alcantara Sie entstand 1759 und sank später durch den Bergbau mehr als 37 Meter unter das einstige Niveau ab und neigte sich um 6,8 Grad nach Süden Die einzelnen Wände haben unterschiedliche Verkrümmungen Deshalb wird der seltene Bau zu Recht das „tschechische Pisa“ genannt.

www.rkka.cz

Wallfahrtsort Svatý Kopeček

Wallfahrtsort Svatý Kopeček

An Stelle der ehemaligen Kapelle vom Beginn des 17. Jahrh. wurde in den Jahren von 1669 – 1679 die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung erbaut – die bedeutendste Dominante des Gebiets. Das ganze Areal dient als Sommersitz der Prämonstratenser aus dem Kloster Hradisko. Beim Papstbesuch von Jan Pavel II. im Mai 1995 wurde die Wallfahrtskirche zur Minoritenbasilika erklärt. Im Wald befindet sich der Zoologische Garten der Stadt Olomouc.

www.svatykopecek.cz

Velehrad

Velehrad

Die Bedeutung dieses Wallfahrtsortes geht über die Grenzen von Mähren hinaus. Es ist der Ort, den die slawischen Apostel Cyrillus und Methodius besuchten, um dann von hier aus den christlichen Glauben zu verbreiten. Jedes Jahr treffen sich hier am Namenstag dieser Apostel Tausende von Gläubigen aus ganz Europa. Die Basilika in Velehrad erfüllt die Pilger mit Demut und Ehrfurcht..

www.farnostvelehrad.cz
www.velehradinfo.cz

Sankt Hostein

Sankt Hostein

Sankt Hostein ist der am meisten besuchte Wallfahrtsort in Mähren und - nach Velehrad - auch der bedeutendste. Schon seit drei Jahrhunderten ist der Berg von Hostein (735 m Meereshöhe) mit seinem marianischen Heiligtum das Ziel von Tausenden von Pilgern, die hier Zuflucht finden in ihren Leiden und Sorgen des Lebens. Der Berg Hostýn hatte schon in ältester Zeit eine wichtige Bedeutung. Jahrhundertelang schützte er die Bewohner der breiten Umgebung vor Angreifern, denen viel besser befestigte Orte nicht widerstanden. Historisch zum erstenmal war es 1241, wo hier die Mongolen keinen Erfolg hatten. Die Zeitgenossen hielten dies für ein Verdienst der Jungfrau Maria, der Schutzpatronin des Ortes, der ihr vielleicht schon im 9. Jh. von den slawischen Glaubensboten Konstantin und Methodius geweiht wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die ursprüngliche Kapelle zur Kirche (im 13. Jh.) und schließlich zur Basilika (1748).

www.hostyn.cz